[well-adjusted blog]
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Fri, 11 Dec 2009

Aussichtslos
System Events
=-=-=-=-=-=-=
Dec 11 00:49:15 glasshouse sshd[27431]: Invalid user k&r from 121.166.196.244

Leute, Kernighan & Ritchie haben echt keinen Account bei mir. Schon gar nicht gemeinsam!

[07:37] | 0 Kommentare | Tags ,


Fri, 04 Sep 2009

Abenteuer Desinformation

Oah, ey! Ich bin heute mal früh zu Hause und habe vorhin in den Schwachsinn "Abenteuer Leben" (kabel1) reingeschaltet. Oh mein Gott.

Die haben die Zusammensetzung der Benzin- und Dieselpreise "erklärt": Rohölpreis + Deckungsbeitrag + Steuern. Mit entsprechenden Balkengrafiken.

Los ging es mit dem Preis für einen Liter Rohöl. Wieviel Benzin bzw. Diesel daraus wird, wurde nicht genannt, für beide wurde aber der gleiche Preis veranschlagt.

Dann kam eine eigenwilligen Definition vom Deckungsbeitrag: "Kosten für Bereitstellung und Transport" oder so ähnlich. Es ist zwar gratulationswürdig, davon keine Ahnung zu haben, aber hier doch fehl am Platz. Man braucht nur den ersten Absatz im Wikipedia-Artikel zu lesen und man ahnt schon Böses. Bloß nicht abstrahieren!

Dann wurde natürlich auf den Steuern rumgeritten, das ist ja das meiste. Und die unterscheiden sich bei Benzin und Diesel. Diesel stand also deutlich besser da. Ob die Steuern sich auf den Liter Rohöl beziehen oder auf den Liter Kraftstoff, wurde nicht erklärt. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr tendiere ich zu Letzterem.

Am Schluss aber das Beste: es hieß, die Mineralölfirmen hätten ja nur Einfluss auf den kleinsten Teil, den unsinnig definierten Deckungsbeitrag. Alle anderen Preisschwankungen entstehen aus Steuern und den Rohölpreisen. Danach aber, mit gespielt-gespielter Verwunderung: "Aber warum steigen dann zum Ferienanfang immer die Benzinpreise?"

Diese Vollspacken hätten eigentlich nur ihre Grafiken vervollständigen müssen: eine y-Achse wäre nicht schlecht gewesen, damit man absolute Zahlen wenigstens schätzen kann. Dann könnte man notfalls auch die kleineren Schludrigkeiten vergessen. Aber ne, sie haben extra darauf verzichtet, dem Zuschauer zu zeigen, dass zwischen der dargestellten Gesamtsumme und dem Marktpreis ja noch eine gewisse Differenz besteht. Man nennt die im Volksmund auch Gewinn.

Dass ein Konzern Gewinn macht (OMFG!!1!), will man den Zuschauern lieber nicht zumuten. Aber sein schlummerndes Empörungsbedürfnis will man trotzdem streicheln. Also lässt man relevante Fakten weg und suggeriert lieber uninformiertes Geschwätz. Das lässt sich später leichter wegdiskutieren.

[18:35] | 0 Kommentare | Tags , ,


Sat, 11 Jul 2009

Nur ein Wort

Buahaha!

Ich habe von meiner Kasse ja schon Post bekommen, die hätten gern für die "EGK" ein Passfoto von mir. Hab mal angerufen und gefragt, was denn passiert, wenn ich das nicht mache. Grob zusammengefasst: erstmal nix, solange es dem Arzt egal ist. Ich sitze das erstmal aus.

[00:37] | 0 Kommentare | Tags , ,


Mon, 06 Jul 2009

Don't drink and root pt. 42

Ich habe mir kürzlich so eine schicke SSD geleistet (geil, geil geil! aber darum gehts hier grad nicht) und die Gelegenheit genutzt, endlich mal eine Neuinstallation mit LVM zu machen. Hat nach einigen Anläufen auch ordentlich geklappt (der Debian Installer ist da leider gerade etwas buggy). Ich habe nur leider nicht daran gedacht, /var in ein eigenes Dateisystem zu packen bzw. / (normale Partition, kein LVM) zu klein gemacht.

Kein Problem dachte ich gestern, halb zwölf, nach dem vierten Bier. Machste einfach /usr ein wenig kleiner (dafür ist LVM ja da) und packst /var in ein eigenes Volume. Also fix grml auf einen USB-Stick gepackt und gebootet. Dann:

# vgchange -ay
...
# ls /dev/mapper/
control  manowar-home  manowar-usr
# fsck.ext3 /dev/mapper/manowar-usr
...
# resize2fs /dev/mapper/manowar-usr 10G
...
# vgreduce /dev/mapper/manowar-usr 10G

gemacht und zur Sicherheit noch ein fsck:

# mkfs.ext3 /dev/mapper/manowar-usr
^C^C^C

Argh! Für ^C war es natürlich längst zu spät. Und überhaupt war es spät und ich bin erstmal ins Bett gegangen.

Immerhin: ich konnte dann heute morgen das alte System noch booten und /usr von der alten Platte mounten. So habe ich mir mit dpkg --get-selections wenigstens die Liste der installierten Pakete ziehen und das wichtigste in das unbeschadete /home kopieren können. Dann einen Debian Installer auf den grml-Stick gepackt, neu installiert und seit einer guten halben Stunde ist das System fast wieder das alte.

Das ist ja das Schöne an Linux: man kann sich nicht nur mit großem Kaliber in den Fuss schießen, man kann sich auf einem Bein stehend auch recht schnell einen neuen Fuss wachsen lassen.

[10:29] | 0 Kommentare | Tags , , ,


Thu, 22 Feb 2007

OMFG!

Alles Deppen! Und dann auch noch 23 Ergebnisse...

(Inspiration)

[19:42] | 0 Kommentare | Tags , ,


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