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Wed, 05 Aug 2009

Die Dummheitsvermutung

Die Dummheitsvermutung:

Wer den Bullshit mangels Sachkenntnis oder mangels Beschäftigung mit dem Sachverhalt nicht durchschaut, versteht diese Wut natürlich nicht und mag deshalb zu Erklärungen greifen wie den bekannten, die Wütenden seien irrational, hitzköpfig oder pubertär. Dabei ist die Wut höchst gesund. Wut, die daher rührt, dass man nicht für voll genommen wird, protestiert dagegen, dass keine aufrichtige Kommunikation auf Augenhöhe stattfindet, und hat das Ziel, eine solche herzustellen. Wer stattdessen den Bullshit zwar durchschaut, aber nicht wütend wird, der hat resigniert. Er wird nicht wütend, weil er ohnehin nicht (mehr) daran glaubt, dass Kommunikation möglich ist. Welche Variante in einer Demokratie eher wünschenswert ist, müsste eigentlich klar und Konsens sein.

Unbedingt lesen.

Siehe auch ein älteres Posting von mir. Schön, wenn jemand anderes nicht nur die eigenen Gefühle nachvollziehen, sondern erklären kann.

[21:44] | Kommentare | Tags , , ,


Wed, 29 Apr 2009

American Excess

A Wall Street trader tells all:

There’s a whole branch of economics devoted to proving that if you help someone, say, run in front of a speeding train to push another person out of the way, you are actually acting out of self-interest, not altruism; that what most of us would consider humankind’s cardinal virtues - love, honor, compassion - do not actually exist.

The idea that we’re nothing more than selfish animals is an attractive philosophy to a person pulling down a few million dollars a year. It is a philosophy that negates guilt. The guilty feeling a normal person gets while visiting a Third World country is the same feeling a senior investment banker gets when they see a working class neighborhood in Birmingham or Philadelphia. When your paycheck could cover the salaries of a few hundred nurses or teachers, you need some explanation for why that’s okay. The only one that really works is that life is a pure meritocracy. That whether rich or poor, we’re all getting what we deserve.

The fact is, I became pretty good at making this argument myself. Until a roommate of mine, a guy named Mark Brewin, asked me: “So is that really what you want to be? A selfish animal?” “It’s not like we have a choice,” I said. “No,” he said. “You always have a choice. It’s just easier to pretend that you don’t.”

[18:48] | Kommentare | Tags , ,


Mon, 05 May 2008

Wut?

Äh, ist video.google.com kaputt? Da waren doch immer Donwloadlinks, die ich nicht wiederfinde. Was ist das für ein Web, in dem man, um einen Audiodump eines Videos ziehen zu können, Tools wie Live HTTP Headers auspacken (können) muss?

[22:30] | Kommentare | Tags , ,


Tue, 18 Mar 2008

Ultimate Ears super.fi 5 pro

Meine E2c sind schon wieder kaputtgegangen. Das erste Mal brach das Kabel nach gut einem Jahr und ich hab sie anstandslos umgetauscht bekommen. Jetzt das gleiche, nur ist die Garantie vorbei. Also war ein Upgrade gefragt.

Wonach ich gesucht habe:

Ich habe dann mal wieder viel rumgegoogelt und hatte letztlich die Wahl zwischen den Klipsch Custom 2 ("Yeah, we make headphones now") und den super.fi 5 pro von Ultimate Ears, die das Stöpselkonzept quasi erfunden haben. Die UEs werden bei head-fi.org als "E2c with more fun" beschrieben, über die Klipsch liest man eher wenig, aber dafür machen die von der Verarbeitung her einen guten Eindruck. Und das Marketing legt besonderen Wert darauf, dass sie besonders komfortabel zu tragen sind. Zu den UE liest man dagegen, dass die vielen Leuten gar nicht erst passen. Beides sind übrigens "Zwei-Wege-Stöpsel" (wie in: "Zwei-Wege Boxen", also mit zwei Treibern). Letztendlich war die Entscheidung aber doch einfach, weil die Klipsch in Deutschland nur per amazon-Marketplace von einem etwas dubiosen Händler auf Jersey (Kanalinsel) zu haben sind. Und auf Zoll habe ich keine Lust. War ja auch irgendwie klar, dass es die teurere Variante wird. ;-)

Hab dann also gestern abend viertel nach sieben bestellt und auch noch die sechs Euro für den "Overnight Express" rausgehauen. Macht bei den europäischen Preisen auch keinen großen Unterschied mehr. :-/ Heute um neun Uhr morgens hats dann an der Tür geklingelt und die Dinger waren da. So macht Online-Einkauf Spaß! :).

Verpackung & Lieferumfang: ist ok, allein schon weil die Verpackung mit weniger Verletzungsgefahr zu öffnen ist, als die der E2c. Dabei sind die üblichen Gummipinöpel in vier Größen (drei Mal single-flange, einmal double) und ein Paar von den Schaumstoffteilen. Dann ein Flugzeugt-Adapter (dort hat man meist pervers hohe Pegel), ein Kleine-Klinke-Große-Klinke-Adapter und eine schicke Alubox. BTW, ich liebe frische Lieferungen von Alu-Sachen. Das kalte Alu hat sich schon bei der Soundbridge sehr geil angefühlt. :) Die Hörer passen auf jeden Fall gut in die Box, wenn man sie vorher halbwegs ordentlich um die eigenen Finger wickelt.

Standardmäßig sind die mittelgroßen single-flange Pinöpel auf den Hörern und damit rutschten die Teile sofort ohne Probleme in meine Ohren und haben ziemlich gut abgedichtet. Spontan würde ich sagen, dass die Abdichtung sogar besser ist als bei den E2c, und das ganz ohne das unangenehme Unterdruckgefühl. Der geschmeidige Draht im Ohrbereich des Kabels ist etwas gewöhnungsbedürftig, gibt aber extrem guten Halt. Ich benutze inzwischen die großen single-flanges und kann damit wunderbar lächeln und reden. Essen hab ich noch nicht probiert, aber das ist mit Schallisolierung sowieso eine komische Erfahrung. Gerade probiere ich auch den Flip Flop Mod aus, damit die Teile nicht mehr ganz so dolle abstehen und bin voll zufrieden. Nur $SWMBO ist etwas enttäuscht, weil ich (bei herausgezogenen, über den Ohren dongelnden Hörern) nicht mehr aussehe wie Jar Jar Binks. :) Das Tragen der Hörer, ohne sie in den Ohren zu haben (wichtig bei Fahrscheinkontrollen oder anderen Akten der Höflichkeit) muss ich allerdings noch üben. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass die UE in Sachen Komfort den alten Shures meilenweit überlegen sind. Oh, und falls das Kabel doch mal kaputtgeht, kann man das auch nachkaufen. Großes Plus.

Das Wichtigste: der Klang. Sagen wir, ich traue mich noch nicht, die alten Dinger wieder aufzusetzen. Denn: ich hab Angst, mich fragen zu müssen, wie ich das die ganze Zeit ausgehalten habe. :) Im niedrigen und mittleren Frequenzbereich spielen die UE in einer ganz anderen Liga als die E2c. Man hört die Saiten wunderbar schwingen, je nach Anschlag kommt da richtig Funk rüber. Schlagzeugeinsätze kommen mit richtig Druck daher. (Ist ja immer so schwer zu beschreiben, alles. Man kommt sich schon vor wie diese Weinfuzzis.) Im Hochtonbereich vermute ich etwas weniger Präzision als bei den E2c, aber das kann auch einfach daher kommen, dass er bei den UE nicht ganz so im Vordergrund steht. Ich kann mich dem Urteil "E2c with more fun" aber größtenteils anschließen und bin erstmal begeistert.

Contra: das Grundrauschen meines Iriver H120 ist mit den UE deutlich lauter zu hören. Die sind halt noch eine Spur empfindlicher als die E2c. Dafür komme ich auch mit einer niedrigereren Lautstärkeeinstellung aus. Oh, und so frisch aus der Packung verströmen die UE einen penetranten Gummigeruch. Davon las ich aber schon vorher, der geht wieder weg.

[15:48] | 0 Kommentare | Tags , , ,


Sun, 11 Nov 2007

Düstere Aussichten

Ein SPD-Abgeordneter über Fraktionsdisziplin und sein Gewissen. Man darf ja nie vergessen, da sitzen auch ganz normale Leute.

Da relativieren sich die Ergüsse, die ich über meine eigene politische Ohnmacht in meinem Kopf zu schmieden begann, doch erheblich.

[17:29] | Kommentare | Tags , , ,


Thu, 01 Mar 2007

Investitionen in die Zukunft

A history of DVD copy protection

[20:49] | Kommentare | Tags , ,


Mon, 16 Oct 2006

Wahlcomputer, die Zweite

Die bisher beste Zusammenfassung der aktuellen Entwicklung zum Thema Wahlcomputer.

(via tim)

[22:15] | Kommentare | Tags , , ,


Mon, 21 Aug 2006

Augenkrebs

Heute hat einer in debian-user danach gefragt, wie er sein aterm dazu kriegt, MS Comic Sans zu benutzen.

Worst Eye Candy Nightmare Ever!1!!

PS: Der Fragesteller hat sich noch eines Besseren besonnen. Und ich hab meinen Schreibfehler auch noch korrigiert.

[21:32] | 3 Kommentare | Tags , ,


Thu, 03 Aug 2006

Wahlcomputer

Mal wieder ein Thema jenseits von Tech und Glorie: Wahlmasc^H^H^H^Hcomputer.

Irgendwie ist bei der letzten großen Wahlveranstaltung untergegangen, dass in einigen Wahlkreisen Wahlcomputer eingesetzt wurden. Rop, Tim Pritlove, der Fahrrad-Markus und zuletzt Andreas Bogk haben kürzlich darüber gebloggt und podgecastet und den Ernst der Lage geschildert. Neben den allgemeinen Schilderungen, warum das alles keine gute Idee ist (und dass das mal wieder eine Lösung ohne Problem ist), ist das, was der Andreas da ausgegraben hat echt erschütternd. Die Naivität der Politik im Umgang mit Technik steht der Maus-Beschreibung in nix nach.

Ich ruf ja nicht gern zu Sachen auf, aber Leute: lest das und besprecht das bei jeder Gelegenheit, die sich bietet, mit Leuten, die Euch vertrauen. Was uns da ins Haus steht, geht gar nicht. Der geneigte Verschwörungstheoretiker und/oder Staatsfeind mag sich vielleicht freuen, dass die Demokratiesimulation auf diese Weise offensichtlicher wird. Ich glaube aber nicht, dass diese Offensichtlichkeit irgendwelche Leute aufweckt, die eh ihr Leben verschlafen. Dafür bieten sich für aufgeweckte Naturen diverse Möglichkeiten, uns die verbliebene Freiheit unterm Arsch wegzuziehen.

Das Schöne ist: das Wahlverfahren selbst (ich spreche jetzt nicht von der Stimmauszählung, Sitzverteilung und so) kann jedes Kind verstehen (siehe ersten Link). Und jeder – gerade technikferne Mitmenschen! – sieht ein, dass Computer undurchschaubar sind. Mehr muß man eigentlich gar nicht verstehen, um Wahlcomputer abzulehnen.

edit Slashdot: Worst Ever Security Flaw in Diebold Voting Machine

edit Nedap, der Hersteller der in Deutschland und den Niederlanden eingesetzten Wahlcomputer, hat zu dem Thema auch was zu sagen (aus den Kommentaren zu Andis Posting).

[13:18] | Kommentare | Tags , ,


Wed, 28 Jun 2006

beraten & verkauft II

Teil 3

Teil 4

[09:50] | 0 Kommentare | Tags ,


Tue, 06 Jun 2006

beraten & verkauft

Die Süddeutsche mit einem Auszug aus dem Buch "beraten & verkauft" über die Unternehmensberatung McKinsey.

Reality Distortion at it's best.

Update: Teil Zwei.

Colin schlussfolgert, dass die Realität für jeden eben anders sei. Ein wahrer Leader müsse in der Lage sein, für seine Gefolgschaft die Realität zu definieren.

[21:55] | 0 Kommentare | Tags ,


Thu, 01 Jun 2006

Der Problembär

Nachdem ja schon mp3s mit Stoiber über den Transrapid und seinen Garten durchs Netz geisterten, gibt es jetzt die Taxinomie des Bären an sich.

Besonders schön an obigem Link finde ich übrigens auch die Entwicklung der Dateinamen. Wurde zuerst noch thematisch eingegrenzt ("Stoiber und der Transrapid") und danach der zweite Teil im Matrixstil benannt ("Stoiber reloaded"), begnügen sich die Leute inzwischen mit der Angabe des Datums. Da ist ja noch genug Platz nach vorn und es läßt sich auch gut sortieren, falls da noch mehr kommt. Endgültig besorgniserregend wird es wohl, wenn auch noch die Uhrzeit aufgenommen werden muss.

[20:41] | 0 Kommentare | Tags , ,


Thu, 04 May 2006

The <blink> tag is back!

See it here.

[01:01] | 0 Kommentare | Tags ,


Fri, 21 Apr 2006

Ganz groß!

Ich habe zufällig in einer selten besuchten Mailbox ein altes taz-Interview gefunden, in dem Xavier Naidoo sich wunderbar selbst demontiert. Die taz selbst hat das leider nicht mehr online (zumindest finde ich es nicht). Aber ich.

[23:11] | 4 Kommentare | Tags ,


Fri, 14 Apr 2006

Sie sehen hier

eine besonders gefährliche Einrichtung.

Nach mehr als vier Monaten hat das Landgericht Hamburg die schriftliche Begründung seines viel beachteten Urteils zur Forenhaftung (Az. 324 O 721/05) vom 2. Dezember 2005 vorgelegt. Demnach handelt es sich bei Webforen um eine "besonders gefährliche Einrichtung". Derjenige, der eine solche Gefahrenquelle betreibe, sei einer verschärften Haftung unterworfen.

Ist schon sehr gefährlich, wenn man Leuten einen Platz gibt, wo sie vom Recht der freien Meinungsäußerung Gebrauch machen können. Das führt ja quasi unweigerlich zu Straftaten.

[14:38] | 0 Kommentare | Tags ,


Wed, 12 Apr 2006

Client Side PHP

Oh mein Gott! Diese Schmerzen!

[22:56] | 0 Kommentare | Tags ,


Fri, 24 Mar 2006

public static Integer foo(Collection<Integer> c)

Oh Mann. Was ich für meine Diplomarbeit programmiere, darf ich entweder in PL/SQL oder in Java machen (obwohl, heute hat $CHEF auch C fallen lassen, aber das kann ich nun gar nicht). Gut, die Entscheidung war einfach, aber glücklich werde ich damit wohl auch nicht.

Offenbar hat die Zeit, in der ich Java nicht mehr anfassen mußte gereicht, mich so einige Dinge vergessen zu lassen. Und zwischendurch habe ich Dinge gelernt, von denen ich "damals" noch gar nichts wußte. Es ist ja schon idiotisch, dass ich tatsächlich jeden Scheiß in eine Klasse stecken muß. Aber diese statische Typisierung macht mich total fertig. Ich brauchte zum Beispiel eine Funkt^WMethode, die von drei Elementen das kleinste zurückgibt. Math.min in seinen verschiedenen Inkarnationen (für int/Integer, double etc.) nimmt aber nur jeweils zwei Elemente an. Schachteln wäre eine Möglichkeit gewesen, ging aber gegen meinen Stolz. Gut, dachte ich: guckst Du mal im Collection-Interface nach, ob es da sowas gibt. Natürlich gibt es sowas nicht, denn dann müßte die Collection ja sicherstellen, daß jedes Element auch das Interface Comparable implementiert. Also fange ich an eine Methode zu schreiben. die eine Collection mit Comparables annimmt und ein Comparable zurückgibt (Java 5.0 sei Dank geht das ja ohne Casten). Das klappt aber auch nicht, weil ich mit dem Comparable später rechnen will und der Compiler sich nicht sicher ist, dass das geht. Muß ich also doch casten. Eine andere Überlegung war, einfach die Vergleichsfunkti^H^H^H^H^H^Hmethode per Parameter zu übergeben. Geht ja aber auch nicht, weil Methoden in Java keine Objekte sind. Das gleiche Problem fünf Minuten später. Ich hatte mich entschieden, eine weitere Methode static zu machen. Danach maulte Eclipse mich an, dass ich this im Kontext einer statischen Methode nicht benutzen dürfte. Ich frag mich wieso, this könnte dann doch einfach auf die aktuelle Klasse zeigen. Aber ne, Klassen sind ja auch keine Objekte...

Ach, und die Klasse String ist aus mir unbekannten Gründen als final gekennzeichnet. Tolle Wurst. Was ich mache, wäre nämlich am besten in einer Unterklasse von String aufgehoben. Aber ich kann natürlich auch die tausendste StringWrapper selbst implementieren, bitte sehr, gern geschehen.

Sicher, es ist immer etwas schwierig, sich auf ein neues/ungewohntes Paradigma einzustellen. Und diese statische Typisierung hat bestimmt auch irgendwelche Vorteile, die mir grad nicht einfallen. Mir ist aber heute so richtig klargeworden, wie sehr man in solchen Sprachen damit beschäftigt ist, nur den Compiler zufriedenzustellen, obwohl man doch genau weiß, was man tut. Bevormundung durch Technik. Nix für Leute mit Stolz. :->

[18:40] | 6 Kommentare | Tags , , ,


Tue, 21 Mar 2006

Intim mit Linus

Heute in einer interne Stellenausschreibung gelesen: Suchen Network Systems Engineer (oder so ähnlich) mit Kenntnissen in u.a. Unix/Linus. Wär das nicht was für Dich, Stevie?

[22:55] | 1 Kommentare | Tags ,


Mon, 20 Mar 2006

Spam-Spam

In einigen U-Bahnhöfen in Hamburg gibt es ja diese furchtbaren großen Bildschirme, auf denen Nachrichten, Werbung und sowas eingeblendet wird. Heute sah ich eine Meldung, die mußte ich mehrfach lesen (und konnte deshalb den Urheber nicht mehr feststellen): Leute, die sich Fitnessnewsletter zukommen lassen, bewegen sich 17% mehr. Also: schnell Fitnessnewsletter abonnieren!

Irre.

[22:16] | 1 Kommentare | Tags ,


Wed, 19 Oct 2005

Man lernt nie aus

Wenn es eins gibt, daß mich aus der Ieh-Teh-Branche heraustreibt, dann sind es Produktschulungen.

[21:38] | 3 Kommentare | Tags


Sun, 04 Sep 2005

Produktion von Parias

Eine Beamte der Bundesagentur für Arbeit schildert die Auswirkungen des 3. Gesetzes f. moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt:

Bericht aus den Eingeweiden der Arbeitsagentur

[15:21] | 0 Kommentare | Tags , ,


Sat, 20 Aug 2005

Corporate Psychopathy

In Is your Boss a Psychopath? wird die Frage aufgeworfen, wieviele Psychopathen eigentlich das Sagen haben in großen Unternehmen. Sehr amüsant zu lesen und ich möchte es ernst nehmen:

Corporate psychopaths score high on Factor 1, the "selfish, callous, and remorseless use of others" category. It includes eight traits: glibness and superficial charm; grandiose sense of self-worth; pathological lying; conning and manipulativeness; lack of remorse or guilt; shallow affect (i.e., a coldness covered up by dramatic emotional displays that are actually playacting); callousness and lack of empathy; and the failure to accept responsibility for one's own actions. Sound like anyone you know?

...

Psychopaths succeed in conventional society in large measure because few of us grasp that they are fundamentally different from ourselves. We assume that they, too, care about other people's feelings. This makes it easier for them to "play" us. Although they lack empathy, they develop an actor's expertise in evoking ours. While they don't care about us, "they have an element of emotional intelligence, of being able to see our emotions very clearly and manipulate them," says Michael Maccoby, a psychotherapist who has consulted for major corporations.

[00:19] | 1 Kommentare | Tags ,


Mon, 18 Apr 2005

Habemus Parampampampam!

Dieser Tage Urlaub zu haben, strapaziert schon arg die Nerven. Menschen in aller Welt streifen jeden Rest vorhandener Vernunft ab und richten ihre Aufmerksamkeit auf eine ansonsten unbedeutende Enklave in Rom. Sehnsüchtig erwarten Sie bedeutungsschwangere Zeichen wie verschlossene Silbertore oder - aktuell - ein Rauchwölkchen aus einem ansonsten noch viel unbedeutenderen Schornstein. Verwirrte unterschiedlichster Nationalität harren sogar direkt vor Ort aus, als hinge ihr Leben davon ab. Dabei spielen sie bei dem ganzen Hokuspokus höchstens eine Statistenrolle. Die Protagonisten sind Männer jenseits ihres besten Alters in merkwürdigen Verkleidungen.

Warum mir das alles nicht egal ist? Na wegen der "Berichterstattung". Unser geliebter Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk verfolgt das ganze Spektakel nicht nur in epischer Breite, sondern auch mit einer Ernsthaftigkeit, die nicht bloß mit Rücksichtnahme auf schützenswerte Minderheiten zu erklären ist. Was dem Durchschnittseuropäer "fremde" Religionen wie das Judentum oder den Islam oft so mystisch oder sogar gefährlich erscheinen läßt, wird hier unreflektiert gefeiert und wiedergekäut als wäre es buchstäblich himmlisches Manna. Einzig die (offenbar aufgrund mangelnder Übung dieses Schauspiels) Hilflosigkeit einzelner Kommentatoren läßt Heiterkeit aufkommen. Ein Mikrofonträger der ARD fragt zum Beispiel einen noch-nicht-ganz-so-alten-Mann in (leider nur) schwarzer Verkleidung nach seinem Tip für den Ausgang des Flaschendrehens. Dieser windet sich und orakelt: Wir wollen ja dem Heiligen Geist nicht vorgreifen. Die Reaktion? Ne, das wollen wir auf keinen Fall tun!

Würden doch unsere geliebten Medien sich daran halten und sich in Zukunft auf Tatsachenberichte beschränken.

[14:18] | 4 Kommentare | Tags ,


Wed, 16 Mar 2005

Spürst Du es auch?

Ich spüre überall: Die Menschen sind bereit mitzuziehen.

Wenn Hotte Köhler an seiner Version der Realität hängt, sollte er nicht in meine Nähe kommen. Ich spür da was Anderes.

[22:44] | 0 Kommentare | Tags


Mon, 28 Feb 2005

Endlich mal deutlich!

Microsofts Lizenzmodell einfach erklärt!

[07:30] | 2 Kommentare | Tags ,


Wed, 23 Feb 2005

Verisign gehts gut

«Das ist mein Ton, und den bekommst du nicht»

Lustig:
NZ: Hat Verisign ein Image-Problem?
Ross: Mir fällt kein Image-Problem auf. Wir sind im Bereich Sicherheit als vertrauensvolle Anbieter anerkannt.

War es nicht Verisign, das mal einem dahergelaufen Typen ein Zertifikat für microsoft.com ausgestellt hat?

[22:27] | 0 Kommentare | Tags


Wed, 26 Jan 2005

Warum die Welt schlecht ist
[11:53] | 2 Kommentare | Tags ,


Sun, 21 Nov 2004

To be or not to be
Oder mit anderen Worten: ist v istNicht. Mir fehlen die Worte. Paß bloß auf, wenn Du einen BASIC-Compiler schreiben willst.
[00:44] | 0 Kommentare | Tags ,


Sat, 06 Nov 2004

Vor dem Münzeinwurf 'START' drücken!
Steht auf einem Zigarettenautomaten in meiner Nachbarschaft. Das sind wohl die Nachteile der Digitalisierung. Da stellt sich mir die Frage, ob bald an den Geräten eine Maus hängt um damit intuitiv auf ein Bild der Zigarettenmarke seiner Wahl zu zeigen.
[16:42] | 0 Kommentare | Tags , , ,


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Bevorzugter Kommunikationsendpunkt:
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Jochen Schulz
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Möglichkeit zur unmittelbaren Kontaktaufnahme:
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