Sat, 09 May 2009
Das Problem mit der PerfektionJetzt habe ich mit neuen Kühlern für CPU und Grafikkarte den PC so leise bekommen, dass ich erstmals das Brummen des Monitornetzteils bemerke.
Sun, 11 Jan 2009
Sieben bis zehn Millionen [20:49] | 0 Kommentare |Wed, 17 Dec 2008
Thinkpad X200Ein Nerdtraum wird wahr: ich habe mir ein Thinkpad geleistet. 12" bei 1280x800, 2x2.4GHz, 2GB RAM, 160GB Platte (SSD war dann doch zu teuer), 6.5 Stunden Akkulaufzeit (mittelgroßer Akku). Jetzt muss es nur noch rechtzeitig zum Kongress ankommen. :)
Die Auswahl war mal wieder nicht leicht. Und das lag nicht am Überangebot der Geräte mit den gewünschten Rahmenbedingungen (klein, leicht, dicker Akku, mattes Display, Linuxunterstützung). Entweder war ich mal wieder zu wählerisch, zu arm oder die Hersteller bauen an meinen Bedürfnissen vorbei. Ich habe auf jeden Fall ein paar Kröten schlucken müssen (fehlendes Touchpad, Widescreen, 2*1GB RAM statt 1*2 zum billigeren Aufrüsten, kleine Platte). Aber gut, irgendwie stand von Anfang fest, dass es ein Thinkpad wird. :) Den Macs wollte ich ja auch mal eine Chance geben, aber die gibt es in der Größe ausschließlich mit glossy Display.
Neben dem shiny-new-toy-Faktor werde ich vor allem froh sein, mein doch inzwischen etwas klappriges Asus M2400N der Zweitverwertung (Latex-Editor für $SWMBO oder Benutzung als Heimserver) zuzuführen. Das Display ist schon arg dunkel und es hat auch irgendwann angefangen, unerklärliche Geräusche von sich zu geben.
Naja, warten wir mal ab, wie das so wird. Jetzt geht erstmal das übliche Spiel los.
Mon, 13 Oct 2008
*Jingle*Ich muss hier mal kurz Werbung machen. Ich hatte heute spontan das Bedürfnis, diese Mühle hier auf lenny updazudaten. Dafür braucht man mindestens Kernel 2.6.18 (udev muckt sonst) und ich hatte noch einen angestaubten 2.6.16 (den kann man bei Xen-Hosts nicht vom Gast aus updaten). Ich habe also den Support meines Hosters angesprochen. Ablauf:
- 11:53 me: Hey, ich hätte gern einen neueren Kernel!
- 12:32 die: Prinzipiell kein Problem, außer Du hast eine 64Bit-Distri installiert, das supporten wir nicht mehr.
- 14:55 me: Paßt schon, macht mal.
- 15:01 die: Wäre 15:30 ok?
- 15:28 me: Yup.
- 16:22 die: Sorry, wir hatten da ein kleines Problem und haben erstmal den Server wieder hochgefahren. Wir müssen das noch analysieren und können wohl erst morgen weitermachen.
- 17:27 die: Wir haben das Problem gefunden, sag einfach Bescheid, wanns losgehen kann.
- 18:52 me: Jederzeit!
- 19:34 die: Wir sind dann fertig, viel Spaß damit. Wenn's hakt sag Bescheid, dann ziehen wir wieder zurück.
Danke, xencon. Und mein bisher größtes Problem, dass ich iptables nicht benutzen konnte (und stattdessen auf das blöde Webinterface angewiesen war), hat sich mit dem neuen Kernel auch erledigt.
Tue, 18 Mar 2008
Ultimate Ears super.fi 5 proMeine E2c sind schon wieder kaputtgegangen. Das erste Mal brach das Kabel nach gut einem Jahr und ich hab sie anstandslos umgetauscht bekommen. Jetzt das gleiche, nur ist die Garantie vorbei. Also war ein Upgrade gefragt.
Wonach ich gesucht habe:
- Detailreichtum wie bei den E2c.
- Mehr "punch", sattere Bässe. Die E2c sind da notorisch ein bißchen schwach auf der Brust. Ist fürs konzentrierte Wohnzimmerhören wunderbar, aber ich höre meistens beim Pendeln und Arbeiten und da habe ich ein wenig den "Spaß nebenbei" vermißt.
- Besseres Kabelkonzept. Die E2c sind um die Ohren rum mit der Zeit sehr steif geworden, was dann für die Brüche gesorgt hat. Eventuell hätte hier häufigere Applikation von Silikongel geholfen.
- Angenehmerer Sitz. Die E2c mußte ich ständig zurechtrücken. Gerade manche Bewegungen der Gesichtsmuskulatur (Essen, Lächeln) haben sie mir nicht verziehen.
- Hersteller: erstmal egal, aber nach der Entttäuschung über die Haltbarkeit der E2c vorerst kein Shure mehr.
- Preis: 100 bis 200 Euro. (Naja, eigentlich waren so 150 angepeilt...)
Ich habe dann mal wieder viel rumgegoogelt und hatte letztlich die Wahl zwischen den Klipsch Custom 2 ("Yeah, we make headphones now") und den super.fi 5 pro von Ultimate Ears, die das Stöpselkonzept quasi erfunden haben. Die UEs werden bei head-fi.org als "E2c with more fun" beschrieben, über die Klipsch liest man eher wenig, aber dafür machen die von der Verarbeitung her einen guten Eindruck. Und das Marketing legt besonderen Wert darauf, dass sie besonders komfortabel zu tragen sind. Zu den UE liest man dagegen, dass die vielen Leuten gar nicht erst passen. Beides sind übrigens "Zwei-Wege-Stöpsel" (wie in: "Zwei-Wege Boxen", also mit zwei Treibern). Letztendlich war die Entscheidung aber doch einfach, weil die Klipsch in Deutschland nur per amazon-Marketplace von einem etwas dubiosen Händler auf Jersey (Kanalinsel) zu haben sind. Und auf Zoll habe ich keine Lust. War ja auch irgendwie klar, dass es die teurere Variante wird. ;-)
Hab dann also gestern abend viertel nach sieben bestellt und auch noch die sechs Euro für den "Overnight Express" rausgehauen. Macht bei den europäischen Preisen auch keinen großen Unterschied mehr. :-/ Heute um neun Uhr morgens hats dann an der Tür geklingelt und die Dinger waren da. So macht Online-Einkauf Spaß! :).
Verpackung & Lieferumfang: ist ok, allein schon weil die Verpackung mit weniger Verletzungsgefahr zu öffnen ist, als die der E2c. Dabei sind die üblichen Gummipinöpel in vier Größen (drei Mal single-flange, einmal double) und ein Paar von den Schaumstoffteilen. Dann ein Flugzeugt-Adapter (dort hat man meist pervers hohe Pegel), ein Kleine-Klinke-Große-Klinke-Adapter und eine schicke Alubox. BTW, ich liebe frische Lieferungen von Alu-Sachen. Das kalte Alu hat sich schon bei der Soundbridge sehr geil angefühlt. :) Die Hörer passen auf jeden Fall gut in die Box, wenn man sie vorher halbwegs ordentlich um die eigenen Finger wickelt.
Standardmäßig sind die mittelgroßen single-flange Pinöpel auf den Hörern und damit rutschten die Teile sofort ohne Probleme in meine Ohren und haben ziemlich gut abgedichtet. Spontan würde ich sagen, dass die Abdichtung sogar besser ist als bei den E2c, und das ganz ohne das unangenehme Unterdruckgefühl. Der geschmeidige Draht im Ohrbereich des Kabels ist etwas gewöhnungsbedürftig, gibt aber extrem guten Halt. Ich benutze inzwischen die großen single-flanges und kann damit wunderbar lächeln und reden. Essen hab ich noch nicht probiert, aber das ist mit Schallisolierung sowieso eine komische Erfahrung. Gerade probiere ich auch den Flip Flop Mod aus, damit die Teile nicht mehr ganz so dolle abstehen und bin voll zufrieden. Nur $SWMBO ist etwas enttäuscht, weil ich (bei herausgezogenen, über den Ohren dongelnden Hörern) nicht mehr aussehe wie Jar Jar Binks. :) Das Tragen der Hörer, ohne sie in den Ohren zu haben (wichtig bei Fahrscheinkontrollen oder anderen Akten der Höflichkeit) muss ich allerdings noch üben. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass die UE in Sachen Komfort den alten Shures meilenweit überlegen sind. Oh, und falls das Kabel doch mal kaputtgeht, kann man das auch nachkaufen. Großes Plus.
Das Wichtigste: der Klang. Sagen wir, ich traue mich noch nicht, die alten Dinger wieder aufzusetzen. Denn: ich hab Angst, mich fragen zu müssen, wie ich das die ganze Zeit ausgehalten habe. :) Im niedrigen und mittleren Frequenzbereich spielen die UE in einer ganz anderen Liga als die E2c. Man hört die Saiten wunderbar schwingen, je nach Anschlag kommt da richtig Funk rüber. Schlagzeugeinsätze kommen mit richtig Druck daher. (Ist ja immer so schwer zu beschreiben, alles. Man kommt sich schon vor wie diese Weinfuzzis.) Im Hochtonbereich vermute ich etwas weniger Präzision als bei den E2c, aber das kann auch einfach daher kommen, dass er bei den UE nicht ganz so im Vordergrund steht. Ich kann mich dem Urteil "E2c with more fun" aber größtenteils anschließen und bin erstmal begeistert.
Contra: das Grundrauschen meines Iriver H120 ist mit den UE deutlich lauter zu hören. Die sind halt noch eine Spur empfindlicher als die E2c. Dafür komme ich auch mit einer niedrigereren Lautstärkeeinstellung aus. Oh, und so frisch aus der Packung verströmen die UE einen penetranten Gummigeruch. Davon las ich aber schon vorher, der geht wieder weg.
Wed, 27 Dec 2006
Troll 2.0Seit wann gibt es schon bei Amazon Trolle (aktuell erste und einzige Rezension, von einem Marc Jansen)?
Tue, 05 Sep 2006
BeichteIch gestehe: ich habe einen Download gekauft. Und dann auch noch Klassik.
Aber: Magnatune.com gehört zu den Guten™. Ich bin aufgefordert, meine Dateien an bis zu drei Leute weiterzugeben (das ist ein Angebot). Und falls ich die mal selbst verliere, kann ich die auch gerne nochmal bei denen runterladen, kein Problem. Wav, FLAC, Ogg Vorbis, MP3, anything goes. IIRC waren meine FLACS sogar getaggt, inklusive Replaygain. Ach, ein PDF mit CD-Cover war auch dabei.
Und überhaupt: die Lara, die kann schon was. Kann mir jemand mit geschultem Gehör bestätigen, dass Track 11 (mittelmäßige Qualität gibt es bei Magnatune.com umsonst) wirklich ein Solo ist? Zuerst nahm ich das an, dann hörte ich genau hin und dachte: auf keinen Fall. So kann sich niemand selbst ins Wort fallen. Das Web sagt aber: Solo. Wild. Überhaupt, das beste auf dem "Album".
Mon, 01 May 2006
Mehr Power!!Nachdem Hansenet in den letzten Jahren mein Internet immer selbsttätig schneller gemacht hat, verfolgt es jetzt anscheinend eine andere Strategie. Aber mich legen die nicht so einfach rein! War ich bis vor Kurzem noch froh, kein Produkt mit dem Namen Alice zu haben, bin ich jetzt in die Offensive gegangen und hab die Sache selbst in die Hand genommen. Denn: für mein altes "Hansenet Speed Komplett" mit 6MBit/s Downstream und nur drei kostenlosen Telefonstunden zahle ich 60 Euro im Monat. Das neue Alice Deluxe bietet dagegen maximal 16MBit/s inklusive Telefonflatrate für nur 50 Euro im Monat.
Naja, schaut man sich die Sache an, wundert es nicht, dass die mir das nicht aufgedrängt haben. Tolle Sache, das. Ich bin mal gespannt, wie schnell das tatsächlich wird. Ach: gewisse Leute werden sich freuen: upstream wird es auch ein wenig schneller. Immerhin 800kBit/s. Hansenet weiß offensichtlich, was das A in ADSL bedeutet...
PS: Schöne Grüße ans OPAL-Ghetto. :)
Mon, 27 Feb 2006
Äh
which drug is your key to enlightenment? created with QuizFarm.com |
Tue, 05 Jul 2005
Zurück aus LondonDie letzten vier Tage war ich mit meiner Liebsten auswärts, in der oben genannten Stadt. Es gibt auch ein paar alberne Fotos (mit meinem neuen Handy gemacht!). Ja, auf den meisten sind Fische und ähnliches Getier zu sehen.
Der Ausflug war ganz witzig. Die Stadt laut und bunt. Hier findet jede Randgruppe Platz. Oder genauer: die Stadt besteht zumindest oberflächlich aus einem recht friedlichen Nebeneinander von Randgruppen. Einen nicht unwichtigen Beitrag zum Zusammenhalt leistet aber anscheinend auch eine kollektive Angst. Man kann keine U-Bahn-Station betreten, ohne darauf hingewiesen zu werden, daß man sein Gepäck auf keinen Fall unbeaufsichtigt lassen darf. Am Flughafen wurde sogar die Zerstörung des Gepäcks für diesen Fall angedroht. Dazu ist die ganze Stadt (ja wirklich, jede Ecke - auch Schulen) mit Kameras gepflastert. Stichwort: CCTV. Weitere Infos hier. Dazu kommt die üblich gewordene Bevormundung in Form von Verboten unsinniger Sachen, deren Risiko sich jeder denkende Mensch selbst bewußt sein sollte (wenn es denn überhaupt von Relevanz ist). Lustiger finde ich die Kampagne Have you said 'thanks' yet? anläßlich des 60. Jahrestages des Ende des zweiten Weltkrieges.
Zu empfehlen ist der Camden Market - zumindest, wenn man solche Sachen mag. Man kann da gut einen halben Tag verbingen und sich nicht nur den üblichen Touri-Schnickschnack kaufen, sondern sich komplett einkleiden, schmücken, den Bauch vollschlagen und die Wohnung neu möblieren. Für Letzteres braucht man aber einen Lottogewinn. Ich habe da zwei nette T-Shirts von einem italienischem Comiczeichner gekauft, der gerade seine Existenz in der IT gegen das Leben als brotloser Künster getauscht hat. Und zwei Radiohead-Shirts habe ich auch gefunden, die es sonst nur bei W.A.S.T.E. gibt. Toll, toll.
Bücher kann man in London natürlich auch kaufen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, mir Hegemony or Survival von Noam Chomsky. Shocking!
Fri, 27 May 2005
Don't drink and politicizeMerke: Nach dem dritten Bier keine politischen Grundsatzdiskussionen anfangen. Schon gar nicht mit Quasi-Verwandten. Schnaps zählt in diesem Zusammenhang als Bier.
Sun, 12 Dec 2004
All families suck. This one just sucks less.Adventliches Beisammensein mit fast-Verwandten. Dabei gelernt, daß man besser nicht stirbt. Wenn sich das nicht vermeiden läßt: bloß kein Erbe hinterlassen! Gibt nur Streit!
Sonst alles gut. Leider mußte die Vernichtung meiner frisch angeworbenen Fähigkeiten wegen Tablettenkonsum noch warten. Muß die Baktierienproduktion in meinem Oberkiefer unter Kontrolle kriegen.